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10.10.2017, 14:23 Uhr | Übersicht | Drucken
Aufbruch zur Kulturhauptstadt
Weyland wirbt mit Akteuren für die gemeinsame Idee eines europäischen Projekts

Frankfurt am Main, 10. Oktober 2017. Gemeinsam mit der Rhein-Main-Region sollte sich Frankfurt darum bemühen, Kulturhauptstadt Europas zu werden. Dieses Signal haben die Initiatoren des Projekts am Montagabend im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung im English Theatre übermittelt.


CDU-Oberbürgermeisterkandidatin Dr. Bernadette Weyland
 
„Eine solche Idee ist sehr geeignet, um in der Region eine gemeinsame Identität zu bilden“, sagte Helmut Müller, Leiter der Kulturfonds Rhein-Main.
Bernadette Weyland lieferte den Impuls dafür, Frankfurt als Mittelpunkt der europäischen Kulturhauptstadt zu betrachten. Damit würde sich für die Stadt im Kern der Metropolregion die gute Chance bieten, Zugkraft für die gesamte Region zu entwickeln, betonte Weyland.
 
Eine Region, die zusammenwachsen wolle, brauche dazu „einen gemeinsamen Geist“, empfahl Müller. In diesem Zusammenhang könnte die Europäische Union „einen guten Anstoß geben“. Für das Jahr 2025 kann die Bundesrepublik das nächste Mal eine Stadt und eine Region als „Kulturhauptstadt Europas“ benennen. Frankfurt wäre dann das Label für die gesamte Region. So hatte die Stadt Essen 2010 den eigenen Namen für das gesamte Ruhrgebiet gegeben, das sich mit 53 Kommunen an dem Projekt beteiligte. Im Rhein-Main-Gebiet hat der Gedanke einer Kulturregion bei den Landräten Michael Cyriac (Main-Taunus-Kreis) und Ulrich Krebs (Hochtaunuskreis) ein positives Echo gefunden.
Als Zentrum der Metropolregion könne Frankfurt Bindekräfte  entfalten, sagte Weyland. Damit entstehe ein Gespür dafür, was Kulturregion bedeute: „Sie ist das Band, das sich zwischen Mainz, dem Kloster Eberbach, Offenbach und Aschaffenburg Sogkräfte entfaltet.“ Impulse dafür müssten „durch eine Politik von unten kommen“, damit viele Bürger ihre Ideen einbringen. Das Thema „Bildung“ gehe beispielsweise die gesamte Region an. Zum Projekt Kulturhauptstadt könne auch die Debatte um den künftigen Standort von Schauspiel und Oper in Frankfurt gehören, hob Weyland hervor. Beiden Häusern steht eine Sanierung bevor.
 
„Möglichst breit“ will der Stadtplaner Michael Denkel vom Architekturbüro Albert Speer & Partner das Thema erörtern. Schließlich werde sich die Innenstadt verändern, wenn stetig mehr Kunden im Online-Handel einkaufen und Geschäftsleute sich etwas einfallen lassen müssten, um Bürger anzusprechen. Frankfurt habe bereits „gute Erfahrungen“ in der Konkurrenz um den Titel „Green City“ gemacht, dagegen sei die Bewerbung als Spielstätte für die Europameisterschaft der Fußballer „allein mit Ach und Krach gelungen“. Eine Bewerbung als Kulturhauptstadt müsste die EU bis Ende 2018 erreichen. „Deswegen wäre es wichtig, dieses Projekt jetzt gemeinsam mit dem Hinweis auf die Internationalität der Region anzugehen“, unterstrich Müller. Es gehe darum, „jetzt zusammen Wege zu finden, die uns zu einer gemeinsamen Bewerbung führen“, betonte Thomas Dürbeck, kulturpolitischer Sprecher der CDU. Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet habe sich als „weltoffene Region“ erwiesen. Die Debatte im English Theatre sei ein „vielversprechender Auftakt“ gewesen. 


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