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24.03.2017, 17:07 Uhr | Übersicht | Drucken
Zimmer: Mitarbeiterbeteiligung stärker fördern, um Arbeitnehmer mehr zu beteiligen

Berlin/Frankfurt am Main, 24. März 2017 - Der Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordnete Matthias Zimmer fordert eine bessere steuerliche Förderung materieller Mitarbeiterbeteiligungen.


Prof. Dr. Matthias Zimmer MdB, CDA Landes- und Kreisvorsitzender
 
Derzeit befindet sich das Betriebsrentenstärkungsgesetz im parlamentarischen Verfahren mit dem der steuerfreie Höchstbetrag in der kapitalgedeckten betrieblichen Altersversorgung von 4 auf 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze angehoben werden soll. Zimmer fordert, diese Anhebung auch für Mitarbeiterkapitalbeteiligungsmodelle nachzuvollziehen: „In unserem Parteitagsbeschluss vom Dezember 2015 stellen wir richtigerweise fest, dass Gewinn- und Kapitalbeteiligungen der Arbeitnehmer Ausdruck gelebter Sozialpartnerschaft sind. Von Mitarbeiterkapitalbeteiligung können Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen profitieren, sie flankiert unsere Soziale Marktwirtschaft und steigert die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Deutschlands nachhaltig. Um dieser Sozialpartnerschaft weiter den Weg zu ebnen, bietet das Betriebsrentenstärkungsgesetz meines Erachtens die Möglichkeit, die richtigen Weichen zu stellen“, so Zimmer.
 
Obwohl die Mitarbeiterbeteiligung zu den Grundpfeilern der Sozialen Marktwirtschaft gehöre, sei es in Deutschland bislang nicht gelungen, die Arbeitnehmerschaft in größerem Umfang am Produktivkapital zu beteiligen. Dies liege vor allem an den ungünstigen steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen für die Mitarbeiterkapitalbeteiligung. „Die Förderung ist äußerst niedrig und löst schon bei geringen Anlagesummen die Steuer- und Sozialbeitragspflicht aus. Andere europäische Länder sind bezüglich der Förderung von Mitarbeiterkapitalprogrammen deutlich ambitionierter. Mit einer steuerlichen Gleichbehandlung von betrieblicher Altersvorsorge und materieller Mitarbeiterbeteiligung könnten wir meines Erachtens beide Vorsorgemöglichkeiten stärken, wenn durch eine mögliche spätere Übertragung der Mitarbeiterkapitalbeteiligung in die betriebliche Altersvorsorge keine Steuer- und Beitragspflicht ausgelöst wird. Dies wäre ein weiterer Beitrag zur Stärkung der Attraktivität der betrieblichen Altersvorsorge, die für viele in der Politik, den Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften von herausgehobener sozialpolitischer Bedeutung ist. Anlagen in höher rentierlichen Unternehmensbeteiligungen wären somit eine ideale Ergänzung der betrieblichen Altersvorsorge, die bislang sehr stark auf festverzinslichen und damit deutlich geringer rentierlichen Anlagen basiert“, betonte Zimmer abschließend.
 


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