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22.02.2017, 16:26 Uhr | Übersicht | Drucken
Serke: Kriminalität in Frankfurt gesunken – Aufklärungsquote bleibt auf Höchststand!

Wiesbaden/Frankfurt am Main, 22. Februar 2017 - „Im vergangenen Jahr ging die Kriminalität in Frankfurt um 3,3 Prozent zurück und die Aufklärungsquote verblieb auf dem historischen Höchststand von 61 Prozent“, sagte der Frankfurter CDU-Landtagsabgeordnete Uwe Serke anlässlich der Veröffentlichung der Frankfurter polizeilichen Kriminalstatistik für das Jahr 2016.


Uwe Serke MdL
 
„Besonders erfreulich ist der deutliche Rückgang bei Wohnungseinbrüchen um 12,7 Prozent, die um 3 Prozent gesunkene Straßenkriminalität und auch die um 2,3 Prozent weiter gesunkenen Straftaten gegen ältere Menschen, denn gerade diese Bereiche sind für das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung besonders wichtig.“
 
„Diese positive Entwicklung ist ein Erfolg der engagierten Arbeit unserer Polizistinnen und Polizisten, aber auch der Schwerpunktsetzung der Politik, die insbesondere die Bekämpfung von Wohnungseinbrechern intensiviert hat“, so Serke. „Mit innovativen Methoden wie dem Einsatz einer in Hessen entwickelten Spezialsoftware zur Erkennung von Einbruchsserien ist die hessische Polizei ganz neue Wege gegangen, um Einbrecherbanden entgegenzuwirken. Durch gezielte Aufklärung konnte auch eine verstärkte Sensibilisierung der Bevölkerung erreicht werden, um Dieben ihr kriminelles Handwerk zu erschweren.“
 
„Bei der Bekämpfung der Jugendkriminalität, die um 5,9 Prozent gesunken ist, haben sich die Häuser des Jugendrechts in Frankfurt-Höchst und im Frankfurter Mertonviertel wieder bewährt. Dort arbeiten Institutionen wie Staatsanwaltschaft, Polizei, Jugendgerichtshilfe und Opfer-Täter-Ausgleich in einem ressortübergreifenden Ansatz zusammen, um die Verfahrenszeiten zu verkürzen“, betonte der CDU-Landtagsabgeordnete.

In höchstem Maße bedenklich und nicht hinnehmbar sei aber der Anstieg der Zahlen gegen Polizeibedienstete. „Polizei, aber auch Feuerwehr und Rettungskräfte verdienen unser aller Respekt. Deshalb hat die CDU-geführte Landesregierung im Bundesrat die Initiative ergriffen, mit einem Schutzparagraphen 112 tätliche Angriffe auf Polizei und Rettungskräfte besonders unter Strafe zu stellen. Ein entsprechendes Gesetz wird gerade umgesetzt“, sagte Serke.


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